Zur Startseite
Dänische Rezepte

Ob herzhaft oder süß, warum nicht mal die dänische Küche ausprobieren?

Smørrebrød = Butterbrot? Nein, so einfach ist es nicht. Der Klassiker der dänischen Küche besticht durch einen großen Einfallsreichtum. Das Brot ist dünn, dafür ist der Belag umso üppiger.


Marinierter Hering mit roten Zwiebeln und Kapern

- 1 Scheibe Vollkorn- oder Schwarzbrot
- Butter
- 1-2 marinierte Heringsfilets
- einige rote Zwiebelringe
- 1 TL abgetropfte Kapern
- Dillzweige, fein geschnittener Schnittlauch oder Kresse

Das Brot dünn mit Butter bestreichen. Die Heringsfilets abtropfen lassen und in Rauten schneiden. Diese auf dem Brot anrichten und mit den Zwiebelringen, den Kapern sowie dem Dill, wahlweise auch mit Schnittlauch oder Kresse, garnieren.

Smørrebrød mit Danablu-Blauschimmelkäse

- 1 Scheibe Toastbrot
- Butter
- 40 bis 50 g Danablu-Käse
- 2 EL Radieschen in feinen Streifen
- etwas Schnittlauch in Röllchen

Aus dem Toastbrot einen Kreis ausstechen und mit Butter bestreichen. Mit Käse belegen, mit den Radieschen und mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Smørrebrød mit Räucherlachs


Zutaten:
- 1 Scheibe Weißbrot
- Butter
- einige Salatblätter (Lollo Rosso und Bianco)
- 2 bis 3 gedämpfte kalte (grüne) Spargelstangen
- 50 bis 70 g geräucherter Lachs in Scheiben
- einige grob gestoßene rote Pfefferkörner
- Dill, Schnittlauch, Kerbel oder Estragon

Das Weißbrot mit Butter bestreichen und mit den beiden verschiedenen Salatsorten belegen. Darauf die Lachsscheiben und die Spargelspitzen anrichten. Alles mit etwas rotem Pfeffer bestreuen oder mit Kräutern nach Wahl garnieren. Gerne auch mit beidem, je nach Geschmack.

Kartoffelbrei mit gebratenen Zwiebeln und Speckwürfeln - oder „Brændende kærlighed“ (Brennende Liebe)


Der Name verrät es fast: Dieses Gericht ist perfekt, wenn man frisch verliebt ist und weder Zeit noch Lust aufs Kochen hat. Denn es ist blitzschnell zubereitet!

Zutaten:
- 1 kg Kartoffeln (gerne mehlig)
- ca. 300 ml Milch oder Sahne
- 20 g Butter/Margarine
- Salz, weißer Pfeffer
- 250 g Bacon
- 4 – 5 Zwiebeln

Dazu passen Rote Bete oder gebratene Tomaten

Kartoffeln schälen und in kleine Stückchen schneiden, ohne Salz kochen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln pürieren. Die Milch oder die Sahne kochen, während des Rührens nach und nach den Kartoffelbrei zugeben. Zuletzt Fett und Gewürze hinzufügen. Währenddessen den Bacon in Würfel schneiden und rösten. Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und im Baconfett braten. Den Kartoffelbrei auf einem Teller anrichten, mit Zwiebeln und Bacon überstreuen und z.B. mit Roter Beete oder gebratenen Tomaten garnieren.


Gebratener Schweinebauch auf dänische Art („Stegt flæsk med persillesauce“)

Ein echter dänischer Klassiker. Zum typischen dänischen „Stegt flæsk med persillesauce” gehören auch Senf und Rote Beete.

Zutaten (für 4 Personen): 
- 600 g Schweinebauch in Scheiben 
- ½ TL grobes Salz 
- 10 g Butter 
- 3 rote Zwiebeln (ca. 250g) 
- 5 Karotten (ca. 350g) 
- Frisch gemahlener Pfeffer

Petersiliensoße 
- ½ Liter weiße Soße 4%, z.B. von Karolines Køkken® oder eine Mehlschwitze machen 
- 200 ml grob gehackte frische Petersilie 
- 2 TL grober Senf 
- ½ TL grobes Salz 
- Frisch gemahlener Pfeffer
Beilage 
- 1 kg geschälte und gekochte Kartoffeln

Zubereitungszeit: 35 Min. bei 225°, nicht vorheizen.

So wird’s gemacht:
Das Fleisch auf ein Backrost legen, in den kalten Ofen stellen und unbedingt ein Auffangblech darunter stellen, um das tropfende Fett und den Fleischsaft aufzufangen. Nach ca. 15 Min. das Fleisch wenden und es zu Ende braten. Das goldbraune und krosse Bauchfleisch auf etwas Küchenpapier legen und mit Salz bestreuen.
In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne zerlassen, ohne, dass sie braun wird. Dann die Zwiebeln und Karotten darin ca.3 Min. braten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Petersiliensoße: Die Soße oder Mehlschwitze mit der Petersilie, Senf, Salz und Pfeffer in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Zum Schluss abschmecken.
(Quelle: Karolines Køkken)


Dänischer Kartoffelsalat

Picknick, Grillen … wenn es raus in die Natur geht, nehmen die Dänen gerne ihren selbstgemachten Kartoffelsalat mit – am liebsten essen sie ihn mit (roten) Würstchen oder Frikadellen.

Zutaten:
- 1 kg gekochte, gepellte Kartoffeln (ca. 1,2 kg roh)
- 400 ml Ymer, Dickmilch oder Joghurt
- 1 EL Senf
- 1 TL grobes Salz
- 1 Messerspitze weißer Pfeffer
- 1-2 TL Zucker
- 40 g feingehackte Zwiebeln
- 25 g feingehackter Schnittlauch

Ymer, Dickmilch oder Joghurt (gerne auch mit Creme Fraiche mischen) mit den übrigen Zutaten verrühren. Die gepellten Kartoffeln in Scheiben schneiden und unter das Dressing wenden.

Tipps: Am besten schmeckt der Salat, wenn er eine Stunde ziehen kann und nicht zu kalt serviert wird. Nehmen Sie kleine feste Kartoffeln – noch besser: neue dänische Kartoffeln!

Nudelsalat mit Danbo-Käse

- 150 g Nudeln
- 1 l Wasser
- 1 TL Salz
- 200 g Danbo-Käse in kleinen Würfeln
- 1/2 Gurke in kleinen Würfeln
- 200 g Erbsen
- 150 g Radicchiosalat

Dressing:
- 1 TL getrocknetes Oregano
- 1 TL grobes Salz
- Frisch gemahlener Pfeffer
- 2 EL Weintraubenkernöl (oder anderes Öl)
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Wasser

Das Dressing anrühren. Die Nudeln ca. 10 min. gar kochen und abtropfen lassen. Die warmen Nudeln mit dem Dressing mischen und das Ganze zugedeckt mind. eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Nudeln mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel mischen und dann servieren.

Pariser Beefsteak („Pariser bøf“)

Zutaten (4 Pers.):
- 4 Scheiben Toastbrot
- 400 g Rinderhack
- 1 Ei
- 2 EL Wasser
- 1 kleine geriebene Zwiebel
- 1 EL gehackte Kapern
- 2 EL eingelegte, gehackte Rote Bete
- Salz, Pfeffer
- 4 rohe Zwiebelringe
- 4 rohe Eigelbe

Hack mit dem Ei, der geriebenen Zwiebel und Wasser verrühren. 4 Frikadellen formen und in einer Pfanne mit Margarine anbraten. Dann jeweils eine Frikadelle auf eine Scheibe Toastbrot legen und zusammen kurz weiter braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Toastbrot knusprig ist, die Brote in eine vorgewärmte Form legen. Mit Kapern, Rote Bete, Zwiebelringen und Eigelb garnieren. 

„Braunkohl“ mit Speck

Traditionelles dänisches Wintergericht

Zutaten:
- 1 großer Kopf Weißkohl
- 50 g Zucker
- 30 g Butter
- Salz, Pfeffer
- 750 g Speck

Den Weißkohl in kleine Stücke schneiden. Den Zucker in einem Topf erhitzen und karamellisieren, die Butter zufügen. Den Kohl ebenfalls in den Topf geben und darin bräunen. Anschließend das ganze Stück Speck in die Mitte des Topfs geben, mit dem Kohl gut bedecken und etwas Wasser zufügen. Das Gericht bei schwacher Hitze ca. 1,5 Stunden köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Kohl zusammen mit Scheiben vom Speck und evt. Roggenbrot servieren.
Tipp: Man kann den Speck auch gleich in Scheiben schneiden und mit dem Kohl mischen anstatt das ganze Stück zu kochen.

Leberpastete (leverpostej)

Dieser dänische Klassiker hat immer Saison.

- 600 g Schweineleber
- 400 g Speck
- 75 g Butter
- 75 g Mehl
- 250 ml Milch
- 1 kleine Zwiebel
- 4 Eier
- 1 Teelöffel Pfeffer
- 2 Teelöffel Salz

Leber und Speck zusammen mit der geschälten Zwiebel durch den Fleischwolf drehen. Die Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl hinzufügen und mit der Milch verdünnen. Die Mehlschwitze gut durchkochen lassen. Den Topf vom Feuer nehmen, Speck und Leber mit den Eiern, eines nach dem anderen, einrühren. Mit Salz und Pfeffer verrühren und die ganze Masse in eine gefettete Form gießen. In einem Wasserbad in den Backofen stellen und etwa 1 Stunde bei 170 ° C backen. Die Leberpastete lauwarm mit geröstetem Bacon und Champignons auf Schwarzbrot servieren.

Pasteten mit Hähnchen und Spargel

Probieren Sie in der Spargelzeit einmal dieses klassische dänische Gericht.

Zutaten (f. 4 Pers.):
- 10 Blätterteig-Pasteten (auf Dänisch: "tarteletter")
- 250g Hähnchenfleisch in Würfeln
- 100g tiefgekühlte Erbsen
- 100g geschnittenen Spargel
- 3 Möhren
- ¼ Sellerie
- 35g Butter
- 35g Mehl
- Hühnerbrühe
- 100 ml süße Sahne
- Salz, weißer Pfeffer

Die Fleischwürfel mit Suppengrün, Lorbeerblättern oder Gemüse nach eigener Wahl ca. 2 Stunden im gesalzenen Wasser kochen, bis das Fleisch ganz gar ist. Die Suppe wird für die Soße benutzt.
Möhren und Sellerie schneiden und kochen, bis sie leicht gar sind. Den Spargel in ungefähr 3cm lange Stückchen schneiden. Butter bei schwacher Hitze schmelzen, Mehl hinzufügen und gut vermischen. Die kochende Hühnerbrühe hinzufügen und ständig umrühren. Die Sahne unterrühren, bis die Mehlschwitze cremig wird. Fleisch und Gemüse hinzufügen und ein paar Minuten köcheln lassen.
Die Pasteten mit dem Boden nach oben im Ofen bei 200° aufwärmen. Danach werden sie gefüllt und serviert.

Pasteten mit frischem Spargel und Krabben
Immer lecker mit Spargel sind Pasteten – hier einmal mit Krabben.

Zutaten (für 4 Personen):
- ½ l Spargelwasser oder ½ l Hühnerbrühe
- ½ Bund weißer Spargel (250 g)
- 50 ml Schlagsahne
- Mehlschwitze (aus 40 g Butter und 60 g Mehl)
- Dill
- evt. eine gepresste Zitrone
- 100 g gekochte, gepulte Krabben
8 fertig gebackene Pasteten

Zubereitungszeit: 20 Min.
So wird’s gemacht:
Den weißen Spargel schälen, in passende Stücke schneiden und 2-3 Minuten in leicht gesalzenem Wasser blanchieren. Den Spargel aus dem Wasser nehmen und die Endstücke sowie die Schale in demselben Wasser abkochen (das Wasser wird später für die Soße benötigt).

Die Mehlschwitze aus der Butter und dem Mehl zubereiten und langsam mit dem Spargelwasser aufkochen, so dass die Soße eine passende Konsistenz erhält.
Denken Sie daran, dass die Soße etwas dünner wird, wenn der Rest hinzugefügt wird.
Sahne unterrühren und mit Zitronensaft und weißem Pfeffer abschmecken.

Wenn die Soße gekocht hat, werden die Spargelstücke, die Krabben und der gehackte Dill hinzugefügt. Die Füllung in die aufgewärmten Pasteten hineingeben und sofort servieren.
(Quelle: Aarstiderne)


Knusprige Pfifferlingspizza

Herbstzeit = Pilzzeit! In dänischen Wäldern können Sie bis in den November u.a. Pfifferlinge sammeln.

Zutaten (für 4 Pers.):
- 400 g Weizenmehl
- 1 TL Salz
- 25 g Hefe
- 110 g sehr kalte Butter
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Olivenöl

Für den Belag:
- 3 zerkleinerte Knoblauchzehen
- 50 ml Olivenöl
- 300 g Pfifferlinge
- eine zerkleinerte Petersilie
- Salz und Pfeffer
- 125 g geriebener Mozzarella

Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und Salz, Öl, Butter und Mehl hinzugeben. Den Teig gut verrühren und in vier gleich große Portionen aufteilen, dann etwas ruhen lassen. Anschließend den fertigen Teig auf ein Stück Backpapier ausrollen. Den Ofen auf 230° C vorheizen.
Pfifferlinge reinigen und die größten Pilze halbieren. Öl in einem Topf erwärmen und Knoblauch darin etwa eine Minute schwitzen. Die Pfifferlinge hinzugeben und alles eine weitere Minute garen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und Petersilie hinzugeben.
Die Pilz-Öl-Mischung auf dem Pizzateig verteilen und das Backpapier mit den Pizzen auf ein Backblech heben. Anschließend 15 bis 20 Minuten im Ofen backen. Ca. acht Minuten vor "Backende" die Pizzen noch einmal kurz aus dem Ofen ziehen und den geriebenen Mozzarella über die fast fertigen Pizzen streuen.

Dänische Frikadellen (frikadeller)

Frikadellen gehören auch auf dem typisch dänischen Mittagstisch (Frokost) einfach dazu.

- 1/2 kg gehacktes Kalb- und Schweinefleisch (gemischt)
- 2 EL Weizenmehl
- Salz und Pfeffer
- geriebene Zwiebel
- 3 Eier
- Sahne oder Milch

Kneten Sie die das Fleisch mit dem Mehl und Salz/Pfeffer zusammen und fügen Sie Sahne oder Milch hinzu. Die Farce darf nicht sämig sein. Formen Sie kleine Bälle mit einem Löffel. Setzen Sie die Frikadellen auf die Pfanne und braten Sie sie in Butter goldbraun.
Beilage: Gemüse und Kartoffeln oder Salat

Lammkeule mit Kartoffeln und Kräutern


Zutaten:
- 1,5 kg Lammkeule
-Salz, Pfeffer
- 1 kg geschälte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln
- 1/4 Schalotte, in Scheiben
- 2 zerstoßene Knoblauchzehen
- 2 TL Rosmarin
- 2 TL Majoran
- 1 Bund gehackte Petersilie
- 25 g Butter
- 300-400 ml Brühe

Die Lammkeule mit Salz und Pfeffer würzen. Die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln mit Schalotte, Knoblauch und Kräutern in eine Auflaufform legen. Lammkeule darauf legen und die Butter auf dem Fleisch verteilen. Die Brühe dazugeben, so dass die Kartoffeln bedeckt sind. 1 1/2 - 1 3/4 Stunden im vorgeheizten Ofen backen.
Die Lammkeule aus dem Ofen nehmen und mit Aluminiumfolie abgedeckt 20 Min. ruhen lassen, bevor sie in Scheiben geschnitten wird. Die Lammkeule eventuell wieder auf die Kartoffeln legen oder in einer Auflaufform anrichten. Als Beilage servieren Sie z.B. einen Tomatensalat.
Wenn Sie ein Bratenthermometer verwenden, müssen Sie die Lammkeule bei 70 Grad aus dem Ofen nehmen.

Gebackenes Omelett mit Gemüse

Eine gebackene Variante des dänischen "æggekage" - gut vorzubereiten für Familienfeiern oder ein Brunch für die kommenden Feiertage im Mai - oder für das erste Picknick im Freien!

Zutaten (für 4 Personen):
- 300 g aufgetauter TK-Blattspinat 
- 400 g kalte, gepellte Kartoffeln in Würfeln
- 2 rote Paprika in kurzen Streifen (ca. 200 g)
- 4 grob grob gehackte Zwiebeln (ca. 200 g)
- 1 TL grobes Salz
- 1/4 TL Cayennepaprika
- 2 TL Speisestärke
- 150 ml fettarmes Creme fraiche
- 6 Eier
- 1 TL grobes Salz

Beilage: 
- 200 g knusprig gebratener Bacon in dünnen Scheiben
- 300 g geröstetes Roggenbrot
- Tomatenketchup

Die Flüssigkeit aus dem Spinat drücken, z.B. in einem Sieb. Die gekochten Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln, Spinat, Salz und Paprika mischen und in eine gefettete Backform geben (ca. 22 x 30 x 6 cm).
Die Speisestärke und 2 EL Creme Fraiche in einer Schüssel verrühren. Den Rest der Creme Fraiche, die Eier und das Salz zufügen und verquirlen. Die Eier-Mischung über das Gemüse geben und den "Eierkuchen" in der Mitte des Ofens ca. 25 min. bei 175° backen.
In der Form zusammen mit dem Bacon, dem Brot und Ketchup servieren. (Quelle: arla.dk)

Sommerlicher Kartoffelsalat

Frischer und fettarmer Kartoffelsalat, ideal fürs Sommerfest, Grillen oder das Abendessen auf der Ferienhausterrasse

Zutaten: 
- 1 kg neue Kartoffeln 
- 1 Bund Radieschen 
- 100 ml kleingeschnittener Schnittlauch 
- 100 ml kleingeschnittener Dill

Dressing: 
- 1 EL Essig 
- 1 EL Wasser 
- 1,5 EL Öl 
- 1/2 TL Salz 
- Frisch gemahlener Pfeffer

Die Kartoffeln gründlich säubern und mit der Schale in leicht gesalzenem Wasser kochen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln ausdampfen lassen, bevor sie abkühlen und in Scheiben geschnitten werden.
Die gewaschenen Radieschen in Scheiben schneiden und mit den Kartoffeln mischen. Mit dem Schnittlauch und dem Dill bestreuen. Das Dressing zusammenrühren, abschmecken und über den Salat geben.

Kartoffelsalat mit Rote Bete 
Rote Bete wird in Dänemark oft eingelegt zu verschiedenen Frokostgerichten gereicht. Aber auch frisch wie in diesem Salat schmeckt sie gut!

Zutaten: 

- ½ kg Kartoffeln 
- 2 mittelgroße Rote Bete-Knollen 
- ½ Römersalat 
- 1 El Olivenöl 
- 3 El Zitronensaft 
- 1 Tl Honig oder Rohrzucker 
- 1 Schalotte 
- 1 Tl Kapern 
- Petersilie, Dill und Kerbel

Die Kartoffeln in Wasser mit etwas Salz ca. 20 Minuten gar kochen. Die Rote Bete-Knollen mit Schale 30-45 Minuten gar kochen. Das Kochwasser abgießen und den Topf mit der roten Bete wieder mit kaltem Wasser auffüllen. Danach die Schale von der roten Bete abziehen. Die Blätter vom Salatkopf abzupfen. Kartoffeln und Rote Bete in Spalten schneiden. Die Schalotte fein hacken. Öl, Zitronensaft, Honig und etwas Salz mit der Schalotte, den Kräutern und den Kapern vermischen. Das Dressing getrennt jeweils mit den Kartoffeln und der Rote Bete vermengen und auf den Salatblättern anrichten.
(Quelle: Aarstiderne, www.aarstiderne.com)

Brokkolisalat
Probieren Sie diesen typisch dänischen Salat – vielleicht zu einem Spätsommerpicknick?
Zutaten (für 4 Personen):

• 450 g Brokkoli in kleine Röschen geschnitten
• ½ Liter kochendes Wasser
• 250 ml Creme fraiche
• 2 EL fein gehackte rote Zwiebel
• 60 g Sonnenblumenkerne
• 125 g Rosinen
• 1 TL Balsamiko-Essig
• ½ TL frischgepresster Zitronensaft
• 1 TL Zucker
• ¼ TL grobes Salz

Garnierung:
• 50 g knuspriger Bacon

Die Brokkoliröschen mit kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Den Brokkoli in einem Sieb abtropfen lassen. Die restlichen Zutaten verrühren, mit dem Brokkoli mischen und abschmecken. Den Salat in kleine Schüsseln oder in einer großen Schüssel anrichten und mit dem Bacon verzieren. Dazu passt etwas Weißbrot.
Quelle: Arla Karolines Køkken®


Grüner Spargel mit Crème Fraîche-Dip
In Dänemark kommt grüner Spargel häufiger vor als weißer.

Zutaten (als Vorspeise für 2 Pers.): 
- 1 Bund frischer grüner Spargel (ca. 600 g) 
- 3 EL Traubenkernöl 
- ½ TL brauner Rohrzucker
Für das Dip: 
- 150 ml Crème Fraîche 
- 1 Glas Lachsrogen 
- 1 TL fein geriebene Limonenschale 
- ½ TL grobes Salz 
- Frisch gemahlener Pfeffer

Ein Paar Centimeter unten vom Spargel abschneiden. Das Öl und den Zucker zusammenrühren. Die Spargel damit einpinseln und kurz auf einer heißen Grill- oder Tefalpfanne grillen.
Für das Dip die Crème Fraîche mit dem Lachsrogen, der Limonenschale sowie Salz und Pfeffer zusammenrühren.
Die Spargel können lauwarm oder kalt zusammen mit dem Dip serviert werden.
Quelle: arla.dk

Dänisches Käse-Soufflé mit Krabben und Fenchel
Zutaten (für 4 Personen): 
- 350 g Fenchel mit Grün
- 150 g Krabben 
- 150 g Arla Danablu (Blauschimmelkäse) 
- 40 g Arla Kærgården® 
- 40 g Mehl 
- 1/4 l Milch 
- 3 Eier 
- Salz und Pfeffer 
- 1 Prise Muskatnuss 
- Gemüsebrühe 
- einige Zweige Dill

Den Fenchel waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Krabben waschen und zusammen mit dem Fenchel in einem Topf kurz anschwitzen. Dann aus Mehl, Arla Kærgården® und Milch eine dicke Sauce kochen. Danach mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Brühe abschmecken. Abkühlen lassen. In die Sauce kommen nun das Gemüse und die Krabben (gut abgetropft). Dann würzen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C (Umluft) vorheizen und die Auflaufform etwa 5 Min. in den Ofen stellen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Dill und Arla Danablu mit der Gabel zerdrücken, sowie das Gemüse in die Sauce einrühren und am Schluss das steifgewordene Eiweiß mit einem Schneebesen vorsichtig unterziehen. Die Soufflé-Form aus dem Backofen nehmen, einfetten und dann die Form mit der Soufflé-Masse auf ca. 3/4 ihrer Höhe auffüllen. Auf der mittleren Backofenschiene das Soufflé 25-30 Min. backen. Niemals im ersten Drittel der Backzeit den Ofen öffnen, da das Soufflé sonst zusammenfallen könnte! (Quelle: www.arlafoods.de)

Wintereintopf
Der Wintereintopf passt gut zu Frikadellen, aber schmeckt auch einfach so (eventuell dann noch Kartoffeln zufügen).

Zutaten (für 4 Pers.)
- ½ Sellerie (ca. 200 g) in Würfeln
- 2 Petersilienwurzeln (ca. 200 g) in Würfeln
- 2 Pastinakken (ca. 200 g) in Würfeln
- 2 Möhren (ca. 200 g) in Würfeln
- 300 ml Wasser
- 500 ml Milch
- 25 g weiche Butter
- 2 1/2 EL Mehl
- 2 TL (grobes) Salz
- Frisch gemahlener Pfeffer
- 3 EL frisch gehackte Petersilie

Das gewürfelte Gemüse in das kochende Wasser geben und ca. 5 min. kochen. Die Milch zufügen. Zum Andicken die Butter und das Mehl zu einem Kloß zusammenrühren und diesen zum Gemüse geben. Das Ganze gut kochen und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie erst kurz vorm Servieren zufügen.


Brennende Liebe mit Wurzelgemüse

Probieren Sie den dänischen Klassiker mal mit Wurzelgemüse statt mit Kartoffelbrei.


Zutaten (für 4 Pers.):

- 1,2 kg gemischtes Wurzelgemüse, z.B. Petersilienwurzel, Möhren, Pastinaken und Sellerie
- 200 ml Milch
- 2 EL Butter
- Salz und Pfeffer
- 4-5 Zwiebeln
- 2 TL Butter + 2 TL Rapsöl
- 1 TL Balsamico-Essig
- 100 g luftgetrockneter Schinken in dünnen Scheiben
- 1 Messerspitze Zucker
- 4 Scheiben geröstetes Roggen-/Schwarzbrot

So wird’s gemacht:
Das Gemüse reinigen und in kleine Stücke schneiden. In den Topf geben und so viel Wasser dau geben, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Das Gemüse kochen , bis es ganz gar ist. Abtropfen lassen und etwas des Wassers aufheben.
Das Gemüse mit einer Gabel oder einem Stampfer zu groben Brei musen. Das Mus mit Milch, Butter und Salz und Pfeffer sowie etwas Gemüsewasser verrühren, bis es die richtige Konsistenz hat. Zwiebeln in Boote schneiden und sie in Butter und Öl goldbraun braten, unter Umrühren mit Essig, Salz und Pfeffer würzen.
Die Schinkenstreifen auf einem Blech mit Backpapier ausbreiten, etwas Zucker drüber streuen und sie bei 225 Grad 5-6 Minuten goldbraun und knusprig backen. Das Gemüsemus mit den Zwiebeln und dem Schinken garnieren. Dazu geröstetes Roggenbrot servieren.
(Rezept von Vibeke Lehn, Quelle: www.saesonforgodsmag.dk, Bild: www.saesonforgodsmag.dk) 


 

Klößchen in Curry ("boller i karry")

Ein Klassiker der dänischen Küche!

Zutaten:

Klößchen:
- ½ kg Schweinehack
- Eiweiß oder 1 Ei
- 100 ml Mehl
- 1 EL geriebene Zwiebel
- 200 ml Bouillon oder Milch
- Salz, Pfeffer
 
Currysoße:
- 1 kleine feingehackte Zwiebel
- 3 EL Butter
- 1 kleiner geriebener Apfel
- ½ EL Curry
- 3 EL Mehl
- ca. 600 ml Klößchenwasser

So wird’s gemacht:
Verrühren Sie das Schweinehack mit Ei, Mehl und Zwiebel. Geben Sie die Flüssigkeit nach und nach hinzu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Lassen Sie die Fleischmischung 15 min. im Kühlschrank stehen, vielleicht benötigt Sie ein bisschen mehr Flüssigkeit.
Bringen Sie einen Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen. Formen Sie mit einem Teelöffel Klößchen und legen Sie diese in das kochende Wasser – kochen Sie die Klößchen nach und nach. Das Klößchenwasser aufheben!
Kochen Sie die Klößchen 8-10 min. bei schwacher Hitze, bis sie fest sind. Nehmen Sie sie mit einem Schaumlöffel raus und lassen Sie sie abtropfen.
Für die Soße braten Sie die Zwiebel in der Butter, bis sie glasig ist, geben Sie den Apfel dazu. Rühren Sie den Curry ein und lassen Sie alles kurz anbraten.
Rühren Sie das Mehl unter und geben Sie das Kochwasser von den Klößchen dazu. Lassen Sie die Soße ein paar Minuten durchkochen. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und geben Sie die Klößchen in die Soße. Das Gericht durchwärmen. Servieren Sie die Klößchen zusammen mit Reis.  

Bauernmädchen im Schleier

Klassischer dänischer Nachtisch!

Zutaten:
- 4 Äpfel (Boskop) oder ca. 50 g fertiges Apfelmus
- 2 EL Zucker
- 1 TL Butter
- 2 EL Puderzucker
- 4 Tassen geriebenes Schwarzbrot
- 3 EL Himbeermarmelade
- 1 Becher süße Sahne
- 1 P. Vanillinzucker

Aus den Äpfeln und dem Zucker Kompott kochen und mit dem Mixstab zu Apfelmus pürieren (oder fertiges Apfelmus verwenden). Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und den Puderzucker darin karamellisieren. Das Schwarzbrot dazugeben und rühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen.
In eine Glasschale die Hälfte der Brotmischung geben, dann eine Schicht Apfelmus, eine Schicht Himbeermarmelade, dann wieder Apfelmus und zum Schluss die restliche Brotmischung.
Sahne mit Vanillinzucker steif schlagen und mit dem Spritzbeutel als Schleier auf die Speise spritzen. Mit Himbeermarmelade verzieren.
Die Speise gut gekühlt servieren.

Rote Grütze mit Sahne (Rødgrød med fløde)

Der Klassiker und besonders auf Dänisch beliebt als Zungenbrecher!

Zutaten:
- 800 g Beerenfrüchte (z. B. Johannisbeeren, schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Kirsche)
- ½ l Wasser
- ca. 175 g Zucker
- 2 – 3 Esslöffel Kartoffelmehl
- eventuell 40 – 50 g Mandeln

Die Beeren spülen und im Wasser ca. 5 Minuten kochen lassen. Die Beeren in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Den Saft aufkochen und Zucker beimischen. Das Kartoffelmehl in kaltes Wasser einrühren. Die Mehlschwitze dann in den Saft einrühren. Die Grütze darf nicht mehr kochen, sonst wird sie zu dick.

Eventuell geschnittene Mandeln beifügen oder über die Grütze streuen. Mit Sahne oder Milch servieren.

Dänischer Apfel"kuchen" (”Æblekage”)

Klassisches dänisches Dessert mit verwirrendem Namen: Denn beim ”Æblekage” handelt es sich nicht um einen gebackenen Apfelkuchen, sondern um einen Nachtisch aus Apfelmus.

Zutaten (für 6 Pers.):
- 750 g Äpfel
- etwas Wasser
- 75 g Zucker
- 150 g Paniermehl
- 75 g Zucker
- 75 g Margarine
- 250 ml Schlagsahne

Die Äpfel in so wenig Wasser wie möglich zu Mus kochen. Mit Zucker abschmecken. Die Margarine in einem Topf schmelzen. Paniermehl und Zucker hinzufügen. Umrühren, bis die Mischung hellbraun ist. Füllen Sie abwechselnd Paniermehl und Apfelmus in eine Glasschale. Mit Schlagsahne dekorieren.

"Æblekage" mit Rotwein

Interessante Variante des dänischen Dessert-Klassikers "Æblekage", bei dem das Apfelkompott mit Rotwein gekocht wird.
Zutaten (für 6 Pers.): 
- 750 g Äpfel 
- etwas Rotwein (ca. 100 ml) 
- 75 g Zucker 
- 150 g Paniermehl 
- 75 g Zucker 
- 75 g Margarine 
- 250 ml Schlagsahne
 
Die Äpfel in etwas Rotwein (ca. 100 ml) zu Mus kochen. Mit Zucker abschmecken. Die Margarine in einem Topf schmelzen. Paniermehl und Zucker hinzufügen. Umrühren, bis die Mischung hellbraun ist. Füllen Sie abwechselnd Paniermehl und Apfelmus in eine Glasschale. Mit Schlagsahne dekorieren.

Erdbeerdessert

Die sommerliche Erdbeer-Variante des klassischen Desserts „Æblekage“

Zutaten:
- 1 kg Erdbeeren
- 1-2 EL Zucker
- ca. 1 EL Speisestärke
- 50 g Margarine
- 4-5 Tassen Paniermehl
- ½ Tasse Zucker
- 1 Becher Sahne

Erdbeeren mit dem Zucker zu Kompott kochen. Die Speisestärke mit ca. 1 EL Wasser verrühren und damit die Erdbeeren andicken. Abkühlen lassen. Margarine in einer Pfanne erhitzen und das Paniermehl darin anbraten. Dann den Zucker dazugeben und kurz mitrösten. Sahne steif schlagen. Erdbeerkompott und das süße Paniermehl schichtweise in eine Schüssel oder in einzelne Dessertschalen/-becher geben. Zum Schluss mit Schlagsahne bedecken.

Tipp: Schmeckt auch mit Rhabarberkompott statt Erdbeeren gut!

Lises Rhabarberdessert

Ein leichtes Sommerdessert - inspiriert vom klassischen dänischen "Æblekage" (Apfeldessert) - nur fettarmer und mit Rhabarber!

Zutaten:
- 2 kg Rhabarber
- Zucker
- 500 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
- 2 EL Amarettolikör
- Amaretti-Kekse

Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser zu einem Kompott kochen und je nach Geschmack mit Zucker süßen. Joghurt mit Amaretto vermischen. Kompott in eine Schüssel geben, den Joghurt darüber verteilen. Mit Amaretti-Keksen verzieren.

Koldskål (Buttermilchkaltschale)

Typisch dänisches Sommergericht – und herrlich erfrischend!

- ½ l Buttermilch
- ½ l Ymer (oder Dickmilch/Natur-Joghurt)
- 100 g Zucker
- ½ Stange Vanille oder 1 TL Vanillezucker
- Saft und Schale einer Zitrone

Alle Zutaten miteinander verrühren. Dazu isst man in Dänemark „Kammerjunkere“ (Vanille-Kekse). Sie können stattdessen kleine Zwiebackstücke in die Kaltschale geben. Auch klein geschnittene Erdbeeren machen sich gut dazu.

Erdbeer-Buttermilchkaltschale

Erfrischend dänisches Sommergericht ("koldskål") - diesmal in einer Variante mit Erdbeeren!

- 125 g Erdbeeren
- 3 EL Zucker
- 1 Liter Buttermilch
- 100-200 ml Sahne

Erdbeeren, Zucker und ein Drittel der Buttermilch im Mixer verrühren. Mit dem Rest der Buttermilch und der Sahne in einer Schüssel vermischen und kaltstellen.
Dazu isst man in Dänemark "kammerjunkere" (Vanille-Kekse). Sie können stattdessen kleine Zwiebackstücke in die Kaltschale geben.

Erdbeerparfait
Unwiderstehlich: Dänische Erdbeeren! Das erfrischende Parfait schmeckt - zur Not - sicher auch mit deutschen Erdbeeren …

Zutaten (für 8 Pers.):


• 5 Eigelb
• 50 g Puderzucker
• 500 g Erdbeeren (frische oder tiefgekühlte)
• 150 g Zucker
• 400 ml Schlagsahne

Verzierung: Erdbeeren eingetunkt in weiße Schokolade, Sahne, gehackte Schokolade o. Minze

Das Eigelb und den Puderzucker verrühren, so dass die Masse dick und hell wird.
Die Erdbeeren und den Zucker mixen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach mit der Eimasse vermischen. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Erdbeermischung wenden. Mit ein wenig Sahne beginnen und danach den Rest untermischen. Das Eis sofort in die Tiefkühltruhe stellen und ca. 6 Stunden einfrieren
Das Eis als Kugeln mit der Verzierung servieren.
Tipp: Das Erdbeereis ist ein Parfait, das ohne Eismaschine gefroren wird. Nehmen Sie das Eis also ca. 15-20 Minuten vor dem Gebrauch aus der Tiefkühltruhe.
Quelle: Arla Karolines Køkken®

Südjütländische Roggenbrottorte

Regionale Spezialität, die traditionsgemäß auf der südjütländischen Kaffeetafel nicht fehlen darf.

Zutaten:
- 6 Eier
- 100 g geriebenes Roggenbrot
- 1 TL Backpulver
- 250 g Zucker
- 100 g gehackte Nüsse (Wal- oder Haselnüsse)

Füllung:
- ½ l Schlagsahne
- 50 g Nüsse
- Schwarze Johannisbeermarmelade
Gehackte Nüsse oder gehobelte Schokolade zur Garnierung

Das frische, aber trockene Roggenbrot fein zerreiben oder im Mixer zerkleinern. Die Nüsse nicht zu klein hacken. Die Eier teilen und das Eiweiß steif schlagen. Den Zucker vorsichtig unterheben. Eigelb nach und nach zugeben. Roggenbrot und Nüsse mischen und vorsichtig zur Eiermasse geben. Backpulver einrühren. Den Teig in drei Portionen teilen und in einer mit gefettetem Backpapier ausgelegten kleinen Springform zu drei Böden backen (ca. 10 min. bei 220 ° C) . Die Tortenböden jeweils mit einer Füllung aus Schlagsahne und Marmelade abwechselnd aufeinander schichten. Den oberen Boden mit Sahne bestreichen und mit gerösteten Nüssen oder Schokolade garnieren.

Dänischer Apfelkuchen


- 1 kg Boskop Äpfel
- 5 EL Zucker
- 1 TL Zimt

- 75 g Butter
- 100 g Zucker
- 200 g Frischkäse
- 3 Eier
- 100 g Toastbrot
- 100 g gehackte Mandeln

Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Äpfel mit Zimt und Zucker bestreuen und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Butter, Zucker, Frischkäse, Eigelb,
Mandeln und das zerkrümelte Toastbrot zu einer Masse rühren. Den Eischnee unterheben und die Masse auf die Äpfel geben. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen.


Gebackenes dänisches Apfeldessert

Eine gebackene Variante des klassischen dänischen Desserts "Æblekage"

Zutaten:
- 750 g Äpfel
- 175 g Zucker
- 1/2 TL Vanille
- 50 g Margarine
- 100 g Paniermehl (oder dänisches "Rasp")
- 50 g Zucker
- 75 g Butter
- 200 ml Sahne
- 1 TL Zucker
- 1/2 TL Vanille
- Apfelgelee zur Verzierung

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel mit etwas Wasser in einem Topf kochen. Das Apfelmus mit Zucker und Vanille süßen, abschmecken und abkühlen lassen. Die Margarine in einer Bratpfanne schmelzen. Paniermehl und Zucker mischen und in der Margarine rösten.
Das abgekühlte Apfelmus abwechselnd in Schichten mit dem Paniermehl in eine eingefettete Springform (ca. 26 Durchmesser) füllen. Unten und oben kommt jeweils eine Schicht Paniermehl. Die geschmolzene Butter auf die oberste Schicht gießen. Bei 185° C eine Stunde backen.
Den Kuchen entweder lauwarm servieren, mit Apfelgelee garnieren und dazu Schlagsahne reichen. Oder kalt servieren mit einer Schicht Schlagsahne bedecken und diese mit Apfelgelee verzieren.

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade


Zutaten:
- 500 g Rhabarber 
-  500 g Erdbeeren
- 50 ml Wasser
- Schale von 2 Limonen
- 250 g heller oder dunkler Rohrohrzucker
- 1 Scheibe Ingwer
- Speisestärke

Rhabarber säubern und in kleine Stücke schneiden. Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und halbieren. Den Rhabarber mit dem Wasser, Zucker, Limonenschale und Ingwer langsam aufkochen lassen und 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Die Erdbeeren zufügen und erwärmen, bis sie weich, aber nicht durchgekocht sind. Mit etwas Speisestärke andicken und die Marmelade in saubere Gläser füllen.
Tipp: Marmelade schnell verbrauchen! Sie eignet sich nicht für eine längere Aufbewahrung. Dann stattdessen Gelierzucker verwenden!

 

Himbeerschnitten (hindbærsnitter)

Ein wahrer dänischer Kuchenklassiker.

Zutaten (ca. 10 Stk.)
- 200 g Butter
- 150 g Puderzucker
- 1 EL Vanillezucker
- 350 g Weizenmehl
- 1 Ei

Glasur:
- 200 g Puderzucker
- 2 EL Wasser

- ca. 175 g Himbeermarmelade
Verzierung:
- frische Himbeeren oder bunte Streusel

Die Butter in kleinen Stücken zum Mehl geben. Puder- und Vanillezucker zufügen und den Teig mit dem Ei zusammen verkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Glasur aus Puderzucker und Wasser zusammenrühren. Den Teig in zwei Portionen teilen. Jede Portion zu einem Rechteck (ca. 20 x 30 cm) ausrollen. Die Teigplatten der Länge nach halbieren und die Platten auf dem mit Backpapier belegtem Backblech backen, bis sie leicht bräunlich werden. Backzeit: ca. 20-25 min. bei 175 ° C. Die Platten auf einem Rost abkühlen lassen. Die Marmelade auf zwei der Platten verteilen und die Glasur auf den zwei anderen Platten verteilen. Die Platten jeweils so aufeinanderlegen, dass jeweils eine Platte mit der Glasur nach oben auf je einer Marmeladenplatte liegt. Die Kuchenplatten zu jeweils 5-6 Schnitten schneiden. (Quelle: www.arla.dk)

Frischkäsecreme mit Himbeeren

Erfrischendes Sommerdessert - vielleicht pflücken Sie die Himbeeren in Dänemark?

Zutaten (für 4 Personen): 
- 400 g fettarmer Frischkäse natur, z.B. Buko Balance 
- 50 g Creme fraîche 
- 100 ml Milch 
- 1 Prise Salz 
- abgeriebene Zitronenschale 
- 150 ml kalter Sekt 
- 200 g Himbeeren
(davon 50 g zum Garnieren verwenden) 
- 1 EL Zucker 
- 2 EL Mandelsplitter 
- einige gehackte Pistazien 
- einige Eiswürfel 
- 1 Topf Melisse-Blätter

Den Frischkäse und alle weiteren Zutaten mit einem Mixer oder dem Pürierstab unter Zugabe der Eiswürfel bei höchster Stufe zu einem Schaum schlagen. Die Mandelsplitter in der Pfanne ohne Fett kurz rösten. Den Buttermilch-Schaum in hohe Cocktailgläser füllen und mit den restlichen Himbeeren, den Pistazien, sowie den Mandelsplittern garnieren. Und als Abschluss einige Melisse-Blätter obendrauf. (Quelle: arlafoods.com)

Pflaumengrütze ("blommegrød")

Probieren Sie doch statt der klassischen Roten Grütze ("rødgrød med fløde") mal diese Pflaumengrütze.

Zutaten (für 4 Portionen): 
- 1/2 kg blaue Pflaumen/Zwetschgen in kleinen Stücken 
- 200 ml Wasser 
- 125 g (Rohr-)Zucker 
- 1 Zimtstange (ca. 5 cm) 
- 1/2 Stange Vanille 
- 1 EL Speisestärke 
- 1,5 EL Wasser 
- 1 EL (Rohr-)Zucker

Dazu 800 ml Milch, 4 EL (Rohr-)Zucker

Pflaumen, Wasser, Zucker, Zimt, Vanille sowie die -stange in einen Topf mit dickem Boden geben. Das Ganze zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten kochen, ab und zu umrühren. Speisestärke und Wasser verrühren. Den Topf von der Platte nehmen, die Zimt- und Vanillestange entfernen und die verrührte Speisestärke auf einmal einrühren. Anschließend darf die Grütze nicht mehr kochen. Die Grütze gut umrühren und abschmecken. Grütze in eine Schüssel geben, mit Zucker bestreuen und für mind. zwei Stunden zugedeckt in den Kühlschrank stellen. Je nach Geschmack die kalte Pflaumengrütze mit Milch servieren und Zucker darüber streuen. (Quelle: Karolines Køkken, arla.dk) 

Brunsviger-Kuchen

Traditioneller "Brauner-Zucker-Kuchen" aus Fünen mit viel Butter und braunem Zucker. Es gibt ihn in ganz Dänemark, aber gerade in Fünen wird die Tradition in Ehren gehalten und der Kuchen bei fast jeder Gelegenheit serviert.

Teig: 
- 250 ml Milch 
- 40 g Hefe 
- 100 g weiche Butter 
- 2 EL Zucker 
- ½ TL grobes Salz 
- 2 mittelgroße Eier 
- 500 g Weizenmehl
Füllung: 
- 150 g Butter 
- 150 g brauner Zucker

Die Milch anwärmen und die Hefe in die Milch einrühren. Die übrigen Zutaten für den Teig untermengen und den Teig gut durchkneten. Den Teig in eine gefettete Backpfanne, etwa 25 x 30 cm groß, füllen. Das Ganze an einem lauwarmen Ort für ca. 20 Minuten gehen lassen.
Für die Füllung die Butter schmelzen und den braunen Zucker zugeben. Die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen lassen. In den Teig mit einem Löffel einige Vertiefungen formen und die Butter-Zucker-Mischung über den Teig verteilen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 25 Minuten bei 200 ° C backen. (Quelle: Arla.dk)
Tipp: Sie können den Kuchen auch als „kagemand" (Kuchenmann) formen mit Kopf, 2 Beinen, 2 Armen und einem runden Bauch. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, kann er festlich und ganz dänisch mit Süßigkeiten und dänischen Flaggen geschmückt werden.

Pfannkuchen mit Holunderbeeren

-200 g Mehl 
- 2 gehäufte TL Backpulver 
- 1 Prise Salz 
- 75 g Puderzucker 
- 2 Eier 
- knapp 300 ml Buttermilch 
- 50 g geschmolzene Butter + Butter zum Braten 
- 250 g Holunderbeeren 
- 3 EL Ahornsirup
Mehl, Salz, Zucker und Backpulver verrühren. Die geschmolzene Butter, Buttermilch und Eier verrühren. Beides miteinander mischen. In einer Bratpfanne kleine Pfannkuchen backen, die Pfannkuchen mit einem Löffel voll Holunderbeeren bestreuen, bevor sie gewendet werden. Wenn sie fest genug sind, wenden und auf der anderen Seite fertig backen.
Die restlichen Holunderbeeren mit dem Sirup verrühren, bis sie etwas Saft bilden. Die Pfannkuchen mit den restlichen Beeren servieren.

Torte („lagkage“)
Kein Geburtstag ohne typischen dänischen „lagkage“. Probieren Sie einmal diese Torte. Sie können sie je nach Geschmack mit verschiedenen Obstsorten zubereiten.

Zutaten:
- 4 Eier 
- 125 g Zucker 
- 150 g Mehl 
- 2 Teelöffel Backpulver 

- 400 – 500 g Früchte 
- Schlagsahne von 100–200 ml Sahne 
- Eventuell (Zucker-)Guss

Kuchencreme: 
- 2 Eier 
- 2 Esslöffel Zucker 
- 1 Esslöffel Speisestärke 
- 250 ml Milch 
- ½ Teelöffel Vanillezucker

Eier und Zucker etwa 5 Minuten lang schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unter heben. Den Teig in eine Springform (etwa 24 cm Durchmesser) füllen und sofort auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 10 Minuten bei 180 ° C backen. Auf ein mit Zucker bestreutes Papier stürzen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen in 2 oder 3 Böden schneiden. Während der Teig im Ofen ist, wird die Kuchencreme zubereitet. Eier und Zucker in einen Topf mit dickem Boden schlagen, danach Speisestärke und Milch dazugeben. Die Masse unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Die Creme mit Vanillezucker abschmecken. Während der Abkühlung ab und zu die Creme umrühren, sonst bildet sich eine Haut.
Die Tortenböden mit Kuchencreme und Früchten abwechselnd schichten. Eventuell mit Guss, Schlagsahne und einigen Fruchtstückchen garnieren. (Quelle: Daenischessen.de)

Jeanettes Frühstücksbrötchen
Diese Brötchen sind ideal am Abend zuzubereiten – am nächsten Morgen hat man frische leckere Brötchen. Perfekt für das Osterfrühstück!

Zutaten (f. 8-10 Stück):

- 500 ml kaltes Wasser 
- ca. 20 g Hefe 
- Salz, evt. Zucker 
- 1 EL Öl 
- ca. 600 g Mehl
(davon max. 200 g Vollkornmehl) 
- nach Bedarf Sonnenblumenkerne, Mohn o.ä.

Die Hefe ins Wasser bröseln und verrühren. Salz, evt. etwas Zucker, das Öl und das Mehl dazu geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Für mind. 8 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann erst zu Brötchen formen (evt. etwas Mehl dazugeben). Die Brötchen nach Bedarf in Sonnenblumenkerne, Mohn o.ä. drücken.
Ofen auf 250 ° C vorheizen. Die Brötchen ca. 7 Minuten backen, dann weitere 13-14 Min. bei nur 200 ° C.
Weitere Brötchenrezepte gibt es unter "Andere Feiertagsrezepte".

Mettes Zucchinikuchen („Squashkage“)

Herbstzeit = Zeit für Zucchini und Kürbis. Probieren Sie die frischen Zucchini mal in
diesem süßen saftigen Kuchen aus Dänemark!



Zutaten: 
- 3 Eier 
- 300 ml Zucker 
- 250 ml Öl 
- 500 ml gehobelte Zucchini 
- 500 ml Mehl 
- ¼ TL Natron 
- 1 TL Salz 
- 2 TL Vanillezucker 
- 2 TL Zimt
- 150 ml klein gehackte Schokolade

So wird’s gemacht:
Alle Zutaten nach und nach miteinander zu einem glatten Rührteig verrühren.
Den Teig in eine gefettete Backform (ca. 30 x 20 cm) geben und im vorgeheizten
Backofen in der Mitte des Ofens bei 175 ° C etwa 40 Minuten backen.

Mohrrübenwaffeln mit Quarkcreme
Am 25. März feiert der Norden den Waffeltag – als Abschluss des Winters und zur Feier des Frühlingsanfangs. Probieren Sie diese leckere Variante!

Zutaten (für 6 Pers.):

Quarkcreme:
• 250 g Quark
• 1 TL Vanillezucker
• 100 g Puderzucker
• 1 EL geriebene Zitronenschale

Waffelteig:
• 100 g Butter
• 200 g Mehl
• 2 TL Backpulver
• 1 TL Zimt
• 2 EL Zucker
• 450 ml Milch
• 1 Ei
• 200 g grob geraspelte Mohrrüben

Vermischen Sie den Quark mit den restlichen Zutaten für die Quarkcreme, schmecken Sie die Creme ab und stellen Sie sie abgedeckt ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Für den Teig Butter in einem Topf schmelzen und dann leicht abkühlen lassen. Mehl, Zimt und Zucker mischen. Verrühren Sie die Mehlmischung mit den Eiern und der geschmolzenen Butter zu einem glatten Teig. Die Mohrrüben zum Schluss vorsichtig unter den Teig heben.
In der Zwischenzeit das Waffeleisen erhitzen. Das Waffeleisen vor dem ersten Backen mit Butter einfetten.Ca. 75 ml Waffelteig pro Waffel verwenden und jeweils ca. 2 min backen, bis die Waffel goldbraun ist. Am besten die Waffeln warm mit der Quarkcreme servieren.
(Quelle: Arla.dk)

Baiserkuchen mit Sommerbeeren
Diese Kombination ist ein Angriff auf die Geschmacksnerven: Der süße Baiser trifft auf die sommerlich sauren Beeren – unbedingt ausprobieren!

Zutaten:

• 200 g fein gehackte, ungeschälte Mandeln
• 4 Eiweiß
• 200 g Puderzucker
• 2 EL Mehl

Mokkacreme:
• 500 ml Schlagsahne
• 100 ml starker Kaffee

Etwa 500 g Beeren nach Geschmack
(z.B. Erd-, Him-, Johannis- & Blaubeeren)

Mandeln fein hacken. Das Eiweiß sehr steif schlagen und danach den Zucker unterrühren. Nochmals verrühren und die Mandeln sowie das Mehl unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes, möglichst kleines und tiefes Backblech (ca. 40 x 40 cm) verteilen. Den Teigboden bei 130 ° C im vorgewärmten Backofen ca. 30 Minuten backen, so dass er eine trockene, knusprige Oberfläche und eine feste Mitte hat. Den Boden auf dem Backrost abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen und den Kaffee einrühren.
Kurz bevor der Kuchen serviert wird, die Mokkasahne auf den Teig verstreichen und die Beeren darauf verteilen
(Quelle: Amo, www.amo.dk)

Brune kager (Braune Kuchen)

- 250 g Margarine
- 200 g Zucker
- 300 g Sirup
- 2 TL Pottasche
- 2 EL kaltes Wasser
- 1 TL Nelken
- 2 TL Zimt
- 1 Tüte (ca. 40 g) fein gehackte Sukkade
- 75 g gehackte Mandeln
- 500 g Weizenmehl

Margarine, Zucker und Sirup in einem Topf erwärmen. Abkühlen lassen und in die lauwarme Masse Pottasche und Wasser geben. Gut vermengen mit den Gewürzen, der Sukkade und den Mandeln. Die Hälfte des Mehls zugeben. Den Teig auf dem Tisch mit dem restlichen Mehl gut durchkneten. Den Teig zu Rollen von 4 cm Durchmesser formen und einige Stunden kühl stellen. In dünne Scheiben schneiden, aufs Blech legen und bei 200 ° C 5-6 Minuten backen.

Der Teig hält sich 3-4 Wochen im Kühlschrank.

Ris á l’amande

Der Weihnachtsnachtisch schlechthin!
In den Mandel-Milchreis kommt neben gehackten auch eine ganze Mandel - wer sie findet, gewinnt das Mandelgeschenk, meistens ein Marzipanschweinchen.



- ¾ dl Milchreis
- ½ l Milch
- 1 Vanilleschote
- 50 g gehackte Mandeln
- 1 ganze Mandel
- 2 EL Zucker
- 4 dl geschlagene Sahne

Soße: 1 Glas Kirschsoße

- Reis, Milch und aufgeschnittene Vanilleschote bei schwacher Hitze im geschlossenen Topf ca. 50 min. kochen. Ab und zu umrühren.
- Zucker und Mandeln in den Brei einrühren
- Den Brei abkühlen lassen
- Geschlagene Sahne unter den kalten Brei heben
- Eine ganze Mandel dazugeben
- mit warmer Kirschsoße servieren


Knusprige Zimtplätzchen

Auch zur dänischen Adventszeit gehört natürlich das Backen von Plätzchen. Typisch für den Norden sind die Verwendung von Zimt und Kardamom.



Zutaten (für ca. 65 Stück): 

- 2 Eier 
- 10 g Hefe 
- 125 g weiche Butter 
- 250 g Zucker 
- 300 g Weizenmehl 
- 2 TL Backpulver 
- 1 EL gemahlener Zimt 
- 1 TL gemahlener Kardamom

So wird’s gemacht:
Die Eier verquirlen und die Hefe darin auflösen. Butter und Zucker verrühren. Die Eier-Hefemischung nach und nach in die Butter-Zuckermasse einrühren, bis die Masse leicht und luftig ist. Mehl, Backpulver, Zimt und Kardamom vermischen und unter die Buttermischung wenden. Mit zwei Teelöffeln etwa 65 kleine Häufchen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen. Zwischen den Plätzchen genug Platz lassen, da sie etwas verlaufen.
Die Zimtplätzchen oben im Ofen ca. 9 Minuten bei 200 ° C backen.
Die Kekse halten sich einer Dose etwa eine Woche. (Quelle: Karolines Køkken, arla.dk)



Karamellisierte Kartoffeln (“brunede kartofler“)

Unverzichtbar sind diese typisch dänischen Kartoffeln zu weihnachtlichen Gerichten wie Ente und Rotkohl.

Zutaten (für 4 Personen): 

- 85 g Zucker 
- 25 g Butter 
- 1 kg geschälte, gekochte und abgekühlte Kartoffeln (klein und fest)

Den Zucker in der Pfanne verteilen und unter starker Wärme ca. 2 Minuten erhitzen.
Danach bei etwas niedrigerer Wärme. Die Butter zufügen und die Temperatur erneut erhöhen. Die Kartoffeln im Sieb kurz mit kaltem Wasser abkühlen. Die nassen Kartoffeln werden jetzt in die Pfanne getan. Die braunen Kartoffeln bei starker Hitze ca. 6 Minuten braten - vorsichtig wenden.
Evtl. etwas Wasser zufügen, falls die karamellisierten Kartoffeln etwas trocken werden.




Weitere Weihnachtszepte finden Sie hier.

In Dänemark heißt Ostern „Påske“ und wie bei allen Festlichkeiten nehmen sich die Dänen beim österlichen Mittagessen viel Zeit zum Schlemmen. Ein Muss beim „Påskefrokost“ ist der Heringssalat.




Dänischer Heringssalat


- 2 marinierte Heringe
- 1 Apfel
- 2 kleine, gekochte Kartoffeln
- 5 Scheiben eingelegte rote Bete
- 1 kleine, eingelegte Gurke

Dressing:
- 75 g Mayonnaise oder Creme fraiche
- ca. 4 EL Joghurt
- 1 TL feingeriebene Zwiebel
- ca. 3 EL Essig
- ¼ - ½ TL getrockneter Senf
- Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in Würfel schneiden, das Dressing zusammenrühren und untermischen.

Auf einer Scheibe Schwarzbrot genießen.

Eier in Senfsoße ("Skidne Æg")

Ein beliebtes Ostergericht sind "Eier in Senfsoße" ("Skidne Æg"). Dazu gibt es in der Regel Schwarzbrot.

Zutaten:
- 2- 4 Eier pro Person
- Ca. 200-250 ml Milch pro Person
- Senf
 
Die Eier hartkochen, abkühlen lassen und schälen. Danach eine Soße aus Mehlschwitze mit 200-250 ml Milch pro Person machen. Wenn die Soße die richtige Konsistenz hat, mit Senf würzen und die Eier in die Soße legen.

Marzipan-Ostereier

Dänen lieben Marzipan – natürlich auch zu Ostern.

Zutaten:
- 125 g reine Marzipanrohmasse
- 25-50 g gehackte Mandeln
- dunkle Schokolade als Kuvertüre
- halbe abgezogene Mandeln

Die gehackten Mandeln in einer Pfanne rösten und auf einem Brett noch etwas feiner hacken. Die Mandeln mit der Marzipanrohmasse verkneten und zu Eiern formen. Die Eier in die aufgelöste Schokolade tauchen und mit je einer halben Mandel verzieren.

Osterkuchen mit Mohrrüben und Zitronencreme
Typisch dänisch: Kuchen mit geriebenen Mohrrüben und einer leckereren Creme – zu Ostern können Sie ihn ja mit kleinen Eiern oder Marzipan-Möhren verzieren! God Påske!

Zutaten:
• 300 ml Speiseöl
• 300 g Zucker
• 4 Eier
• 400-500 g fein geriebene Mohrrüben
• 350 g Mehl
• 2 TL Backpulver
• 3 EL Zimt oder ähnliches
• 150 g fein gehackte Nüsse

Zitronencreme:
• 150 g Butter
• 150 g Frischkäse
• 3 EL Puderzucker
• Saft und Schale einer Zitrone

Zucker und Eier verrühren, dann das Öl und die Mohrrüben dazu geben.
Mehl, Backpulver, Zimt und die Nüsse unterheben.
Bei 175 Grad ca. 30 Minuten backen.
Die Zitronencreme aus Butter, Frischkäse, Puderzucker und der Zitrone anrühren und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.
(Quelle: Aarstiderne, www.aarstiderne.com)

Buß- und Bettag-Brötchen

Am vierten Freitag nach Ostern feiern die Dänen den „Store Bededag“ (Großer Bettag) und haben damit auch einen weiteren Feiertag. Am Abend vorher isst man „Hveder“, viereckige weiche Brötchen.

Zutaten:
- 160 g Weizenkörner
- 200 ml Wasser
- 25 g Butter
- 400 ml Milch
- 100 ml Joghurt (Natur)
- 42 g Hefe
- 2 TL Zucker
- 1 TL (grobes) Salz
- 1 mittelgroßes Ei
- ca. 850 g Weizenmehl

Die Weizenkörner im Wasser im geschlossenen Topf bei schwacher Hitze ca. 15 min. kochen. Den Topf von der Platte nehmen und die Butter in den warmen Körnern schmelzen. Milch zugeben und die Mischung in eine Rührschüssel geben. Den Joghurt zufügen. Dann die Hefe einrühren. Die übrigen Zutaten zufügen (etwas Mehl zurückhalten) und zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min. gehen lassen. Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Tisch gut kneten. Eventuell das restliche Mehl zugeben. Teilen Sie den Teig in 15 Stücke und zu Brötchen formen. Die Brötchen auf ein gefettetes Backblech (ca. 15 x 35 cm) setzen und noch mal ca. 15 min. gehen lassen. Die Brötchen in der Mitte des Ofens bei 200 Grad ca. 15 min. backen. Vor dem Servieren die Brötchen durchschneiden und toasten.

Buß- und Bettags-Brötchen mit Äpfeln und Vanille

Hier eine raffinierte Variante der typischen Bettagsbrötchen zum Nachbacken.

Zutaten (für ca. 16 Stück):

- 250 ml Milch
- 50 g Hefe
- 1 Ei
- 1 TL Salz
- 3 EL Rohrzucker
- 1½ Stangen Vanille
- 2 säuerliche Äpfel
- 550 g Weizenmehl


Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Ei verquirlen, etwas als Glasur zurückstellen. Ei, Salz, Rohrzucker und Vanille unter die Hefemilch rühren. Äpfel grob reiben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl langsam hinzufügen und das Ganze zu einem leichten Teig verkneten. Ca. 30 min. gehen lassen. Den Teig kneten, 16 Brötchen formen und diese auf ein Backblech legen. Noch mal 15-20 Min. gehen lassen.
Die Brötchen mit dem Ei bepinseln. In der Mitte des Ofens ca. 15 min. bei 200° C backen.
Die abgekühlten Brötchen halbieren, toasten und mit Butter genießen.


Faschingsbrötchen

”Fastelavnsboller” sind in Dänemark zu Fasching einfach ein Muss! Meistens sind die Brötchen mit Creme gefüllt und mit Guss verziert.



Faschingsbrötchen mit Vanillecreme und Schokoladenguss


Zutaten:
Teig:
- 100 ml fettarme Milch (lauwarm)
- 35 g Hefe
- 3 EL heller Rohrzucker
- 1 Ei
- 1 EL Öl
- 250 g Weizenmehl
- Etwas kalter Kaffe zum Bestreichen

Creme:
- 2 Eier
- 3 EL heller Rohrzucker
- 1 EL Weizenmehl
- 1 Vanillestange
- 200 ml fettarme Milch

Guss:
- 30 g dunkle Schokolade

Für die Creme Eier und Zucker gut zusammenrühren, jedoch nicht zu Schaum. Mehl, Milch und Vanille aus der Stange hinzufügen und langsam unter vorsichtigem Rühren erwärmen, bis die Creme dick wird. Von der Kochplatte nehmen und abkühlen lassen.

Für den Teig die Hefe in die Milch rühren und Zucker, Ei, Öl und Weizenmehl hinzufügen. Zu einem glatten Teig kneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem Quadrat ausrollen. Das Quadrat so aufteilen, dass man 9 Flächen erhält und auf jede Fläche etwas Creme geben. Die Ecken der einzelnen Quadrate zusammenfalten und die Brötchen vorsichtig wenden. Auf Backpapier setzen und mit einem Tuch bedeckt 45 Minuten gehen lassen.

Die Brötchen mit etwas kaltem Kaffee bepinseln und bei 220 °C ca. 10 Minuten backen.
Für den Guss die Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf die Brötchen Schokoladentupfer setzen.

Traditionelle Faschingsbrötchen


Zutaten:
-350 ml Milch
- 50 g Hefe
- 500 g Weizenmehl
- 1 TL Zucker
- 50 g Sukkade
- 75 g Rosinen
- 250 g Butter

Die Brötchen am Abend zubereiten: Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen.125 g Butter in kleinen Stücken ins Mehl geben und zusammen mit der Hefemilch, Sukkade und Rosinen verkneten.
Am nächsten Morgen: Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die restliche Butter in dünne Scheiben schneiden und auf der Hälfte des Teiges verteilen. Andere Hälfte über den Teig schlagen und zu einer langen Fläche ausrollen. Den Teig in drei Schichten falten und noch mal ausrollen, vier Mal wiederholen. Den Teig zu einer Rolle formen und ca. 1 Std. auf doppelte Größe gehen lassen. Die Rolle in dünne Scheiben schneiden und zu ca. 25 Brötchen formen. Noch mal gehen lassen, mit Ei bestreichen und bei 200 ° C ca. 20 Minuten backen.

Faschingsbrötchen mit Kardamom- und Zitronencreme


Zutaten (für ca. 12 Stk.):
Teig:
- 300 ml Vollmilch
- 50 g Butter
- 30 g Hefe
- 1 Ei
- 1 EL Zucker
- 1/2 TL Salz
- 750 g Weizenmehl

Creme:
- 250 ml Vollmilch
- 2 Eier
- 3 EL Zucker
- 1 EL Speisestärke
- 1 TL Kardamom
- 2 1/2 EL geriebene Zitronenschale

Verzierung:
- 2 EL Perlenzucker
- 30 g Mandelblätter

Für den Teig die Butter im Topf schmelzen, die Milch darin erwärmen und die Hefe in die Milch rühren. Ei schlagen, etwas davon zur Seite stellen und den Rest einrühren. Zucker, Salz und Mehl mischen und nach und nach zur Milchhefemischung zufügen. Teig auf die Tischplatte legen und zu einem leichten geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
Für die Creme Milch, Eier, Speisestärke und Zucker in einem Topf verrühren und langsam unter vorsichtigem Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Creme dick wird. Bei schwacher Hitze eine Minute weiter erhitzen. Kardamom und Zitronenschale zufügen, von der Kochplatte nehmen und die Creme abkühlen lassen.

Den Teig auf einer Tischplatte gut durchkneten, auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen und in 12 Teile schneiden. Auf jedes Stück ca. 1 EL Creme geben. Die Ecken der einzelnen Stücke zusammenfalten und die Brötchen vorsichtig wenden. Auf Backpapier setzen und mit einem Tuch bedeckt 15 Minuten gehen lassen.
Die Brötchen mit dem restlichen Ei bepinseln und mit Perlenzucker und Mandelblättern bestreuen. In der Mitte des Ofens bei 200 °C ca. 15-20 Minuten backen.

Faschingsbrötchen mit Zimt

"Fastelavnsboller" sind in Dänemark zu Fasching einfach ein Muss! Meistens sind die Brötchen mit Creme gefüllt und mit Guss verziert.
Zutaten (f. 24 Stk.):
- 500 g Weizenmehl
- 250 ml Wasser
- 50 g Hefe
- 100 g Margarine
- 1 EL Zucker
- 1 TL Salz

Füllung:
- 100 g Margarine
- 100 g Zucker
- 2 1/2 EL Zimt
Lösen Sie die Hefe im lauwarmen Wasser auf und fügen Sie die Margarine zu. Die übrigen Zutaten ebenfalls zufügen und den Teig 3 Min. rühren. Danach leicht kneten und zu 24 Brötchen formen.
In jedes Brötchen eine Mulde von ca. 5 cm Durchmesser drücken, die jedoch nicht bis zum Boden des Brötchen reichen darf.
Für die Füllung die Margarine, den Zucker und den Zimt gut verrühren. Die Mulden mit der Zimtmasse füllen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech setzen und ca. eine Stunde gehen lassen, bis sie etwa doppelt so groß geworden sind. Die Brötchen mit Wasser bestreichen und je nach Geschmack mit Perlzucker oder braunem Zucker bestreuen. Bei 250 ° C 8-10 Minuten backen. (Quelle: dk-kogebogen.dk)


Süße Apfelhälften mit Gelee zur "Mortens And"

Was die Martinsgans in Deutschland ist, heißt "Mortens And", also Mortens Ente, in Dänemark. Mortens Tag ist am 11. November, aber der Entenbraten wird traditionell am Abend des 10. November ("Mortens aften") gegessen. Die Mortens Ente wird typischerweise mit Äpfeln, Zwetschen, karamellisierten Kartoffeln und brauner Soße serviert.

Zutaten:
- 4 säuerliche Äpfel
- 200-300 ml Wasser
- 3 EL Zucker
- etwas Zitronensaft
- rotes Johannisbeergelee

Das Wasser zusammen mit Zucker und Zitronensaft kochen. Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelhälften in das Zuckerwasser legen und sie fast mürbe kochen und im Zuckerwasser abkühlen lassen. Die Apfelhälften gut abtropfen lassen und in jede Hälfte etwas rotes Johannisbeergelee platzieren. Als Beilage zu Ente, Pute oder Schweinebraten servieren.

"Kransekage" für Silvester

Das Gebäck "Kransekage" gehört in Dänemark zu Silvester einfach dazu!

Teig:
- 500 g Marzipanrohmasse
- 125 g Puderzucker
- 1 mittelgroßes Eiweiß

Glasur:
- 1 kleines Eiweiß
- 125-150 g Puderzucker

Marzipan, Eiweiß und Puderzucker in einer Schüssel verrühren. Der Teig soll weich und geschmeidig sein, nicht klebrig. Eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und danach Würste rollen (den Tisch mit Puderzucker bestreuen). Die Marzipanrollen sollen ungefähr 2-3cm dick sein und eine Länge von ungefähr 10-12cm haben. 7-8 Minuten bei 225-235 Grad backen – auf Backpapier und etwas über der mittleren Stufe im Ofen, bis sie hellbraun sind.
Für die Glasur Puderzucker in das Eiweiß verrühren, bis die Glasur geschmeidig und dick ist. In Streifen auf den Kuchen auftragen.